Saturday, 21 November 2015

Fraser Island & a lot of problems

Da bin ich wieder meine Freunde!
Aaaalso wo war ich stehen geblieben? Ich glaube bei den Whitsundays. Also nachdem wir in Airlie Beach abgereist sind, sind wir Richtung Rainbow Beach gereist, der Ort wo man für Fraser Island eincheckt. Wir sind also zu dem Hostel gefahren und kamen am 10. in Rainbow an. Der Trip war folgendermaßen: Mit 4 Allrad Jeeps in 8er Gruppen über Fraser brettern mit einem Tourguide. Abends in einem Bushcamp schlafen und alles außer Alkohol all inclusive. Die Einweisung für mich war ziemlich langweilig weil ich, da ich noch nicht 21 bin, nicht fahren durfte. Nach dieser Veranstaltung war schon der erste lustige Zufall. Wir hatten ein Band am Arm mit einer Nummer und einem Schlüssel. Irgendwann habe ich mich verständlicherweise dann mal gefragt, wofür die eigentlich sind. Bei der Rezeption gefragt: Ja, für euer Zimmer. Hatten wir mal wieder richtig gut alles durchgelesen. Wir hatten noch eine Übernachtung vor und eine nach Fraser umsonst mit drin. Die Freude war dementsprechend groß. Duschen!! Außerdem erwähnenswert: Jeder hat uns vorher gesagt, Rainbow Beach sei nicht mehr als die Überfahrt auf Fraser. Dem kann ich so nicht zustimmen! Mir hat es z.B. viel mehr getaugt als Airlie Beach, dem Ballermann Australiens wie ich es nenne. Rainbow Beach ist sehr klein und im ersten Moment nichts besonderes. Aber das hat sich komplett geändert nachdem wir den Sunset Walk mit unserer Gruppe am Abend vor Fraser gemacht haben. Ich habe in meinem Leben noch nie so einen schönen Sonnenuntergang gesehen. Aber mehr zu Rainbow nach dem Text über Fraser!
Am nächsten Tag ging es dann auch schon los auf Fraser. Wir hatten eine Gruppe mit 3 Deutschen (juhu, schon wieder Deutsche..), einer Holländerin und einer Mexikanerin. Alle haben sich aber gut verstanden und so ging es dann gut gelaunt auf die Fähre. Erste Enttäuschung: Keine Delphine gesehen. Naja, egal, los gings. Samu als Fahrer und ich als DJ für unser Car auf dem Beifahrersitz mit der Herrschaft über das AUX-Kabel. Ja, was soll man zum Fahren mit einem Jeep am Strand auf einer wunderschönen Insel sagen? War richtig, richtig geil. Zum Mittagessen gab es jeden Tag Wraps und Zutaten zum Einrollen. Wir haben immer nur die Zutaten gekriegt und was jede Gruppe draus gemacht hat blieb dann jedem selbst überlassen. Das war aber ziemlich cool, weil man dann in der Gruppe immer zusammen essen gemacht hat und man etwas mehr auf sich selber gestellt war als wenn man alles nur dahin gestellt kriegt. Nach einem kleinen Walk zu einem wunderschönen See sind wir dann auch schon ins Camp gefahren, um Nudeln zu essen (juhu, mal Nudeln) und das trinken anzufangen. Man muss dazu sagen, dass wir mit Abstand den witzigsten Tourguide hatten den man sich vorstellen kann. Nach eigener Aussage 59 (sehr zweifelhaft) und ein Vollblut-Australier. Wie viel Spaß wir mit dem hatten, unfassbar. Sein Führungsauto war einfach eine Disco. Ein mal sind wir bei ihm mitgefahren und es war auf jeden Fall die lustigste Fahrt. Den kann man aber einfach nicht in Worten beschreiben, den muss man gesehen haben.
Naja, zu unserem Camp: Ein richtiges Bushcamp aber es hatte eine Menge Stil wie ich fand. Überall diese Leute mit ihren Fraser Trips und gute Laune und gutes Wetter und ja, es hat einfach alles gepasst. Der erste Abend war auch dementsprechend hart vom Alkohol her. Aber keine Details, jeder war betrunken.
Am zweiten Tag war das Grundprinzip wieder das gleiche. Viel rumfahren mit den Jeeps, schöne Spots mitnehmen wie den Champagne Pool oder einen Creek wo 50 Frischwasser Flüsse in einander fließen und aus dem man sogar trinken kann. In den konnte man sich ganz am Ende hinlegen und wurde von der Strömung wieder bis ganz zum Anfang getrieben. Mittagessen war das gleiche wie am ersten Tag. Abends war im Prinzip auch wieder das selbe Prozedere, nur mit einem leckeren Barbecue statt Nudeln. Getrunken habe ich am zweiten Abend dann nicht mehr so viel, der ganze Wein am ersten Abend hat mir dann doch gereicht.
Am letzten Morgen wurden wir dann richtig früh geweckt. Wir wollten noch zu dem eigentlich schönsten Punkt von Fraser, dem Lake McKenzie. Also alle Sachen zusammen gepackt und dahin gebrettert. Wieder mal einfach wunderschön. Glasklares Wasser und ein richtig schöner Strand. Besonders mit dem Wetter hatten wir sehr viel Glück. 270 Regentage im Jahr auf Fraser und wir hatten an drei Tagen nur zwei Stunden Regen. Nach dem obligatorischen Mittagessen ging es auch schon wieder mit der Fähre zurück. Und wieder keine Delphine.. Alles in Allem kann ich aber sagen, dass der Trip Whitsunday auf jeden Fall nochmal übertroffen hat. Wahrscheinlich lag es daran dass Samu auch noch dabei war und die Gruppe einfach allgemein so gut gepasst hat. Die 3 Tage+Rainbow Beach waren schon die Schönsten bisher in Australien. Nicht mal die Orte haben es auf Fraser ausgemacht sondern eher die gesamte Mischung. Respekt an die, die diese Reise veranstalten und unseren Tourguide Muzzo!
Nach zwei weiteren schönen Tagen Rainbow Beach mit erneutem Sunset und allem haben wir uns aber auch wieder auf den Weg gemacht. Rainbow hat mir aber so gefallen, dass ich eventuell nochmal wiederkomme in den nächsten Monaten. Das Hostel war so schön und es war alles nicht so überlaufen wie in Airlie Beach.
Noosa haben wir übrigens jetzt erstmal auf später verschoben weil wir erstmal bei dem Cousin von Samus Vater in Brisbane arbeiten wollten. So und jetzt kommts! Wir sollten ihn einige Tage vorher anrufen und haben die Jobgarantie gekriegt. Tage vorher ist er dann natürlich nicht mehr ans Handy gegangen. Schon erste komische Gefühle bei uns. Als er dann immer noch nicht an sein Telefon gegangen ist, als wir schon in Brisbane waren, haben wir einfach mal seine Adresse rausgesucht und sind dahin gefahren. Der gute Rifat hat eine riesen Villa mit Pool und allem drum und dran. Als er aber nicht zuhause war, wollten wir ihn am Montag erneut aufsuchen. Naja und jetzt kommts: Satt einem 'Nice to meet you' oder ähnlichem, war sein erster Satz 'I can't help you Buddies' und hat uns dann so schnell es ging abgewimmelt. Jetzt standen wir also in Brisbane. Jona der einzige mit Geld, mitten in Brisbane ohne Job. Danke an dieser Stelle nochmal an Papa für die Spende in die Mannschaftskasse. Sonst hätte ich die Beiden durchfüttern müssen :-D. Naja also haben wir eine ganz verrückte Idee gehabt. Im 1000km entfernten Sydney angerufen und nach unserem alten Job im Lager gefragt. Passend zum Tag hatte er natürlich nur einen Job frei. Also man kann zusammenfassen, dass dieser Montag der mit Abstand schlimmste Tag in Australien war bisher.
Aber alles hat einen Sinn! Am nächsten Tag saßen wir morgens am Van und haben gesagt, dass heute ein besserer Tag wird. Nichtsahnend sitzen wir also gegen Mittag in der Bibliothek in Cairns. Erst haben wir uns einen Bibliothek Account gemacht, damit wir das WLAN nutzen können. Grade will ich den Blog anfangen, da erscheint die Nummer von unserem Chef auf Samus Telefon. Danach war Samu 5 Minuten weg, als er auf einmal in die Bibliothek reinrennt und Freudensprünge macht. Warum auch immer sind zwei neue Jobs frei geworden im Warehouse. Es hat circa 20 Minuten gedauert, da saßen wir schon im Van. Und 14 Stunden später sind wir im 1.000km entfernten Sydney angekommen. Nach zwei Stunden Schlaf fing dann auch direkt der erste Arbeitstag.
Also kann man sagen, dass ziemlich viel Verrücktes in letzter Zeit abgegangen ist. Ich hatte wegen dem ganzen Jobstress und Fraser auch wenig Zeit um weiter zu schreiben aber ich denke, wenn wir in zwei Wochen mit Geld aus Sydney weggehen, entspannt sich das wieder. Dann setzen wir den Trip nämlich fort. Erst wieder 1.000km hoch und dann da weiter wo wir letzte Woche aufgehört haben. Die nächsten zwei Wochen werde ich wohl eher weniger schreiben, weil wir jeden Tag bis 16 Uhr im Warehouse arbeiten und dann meist nur noch im Hostel kochen und nichts Besonderes mehr machen. Also viele Grüße nach Deutschland, erfriert mir nicht und bis dahin!
Rainbow Beach
unsere Jeeps

Der erste Stop auf Fraser

Die kleinen süßen Dingos

altes Schiffswrack

Champagne Pools

Jelly Fish baaah

Leider nicht das beste Wetter

unser Camp

Team Hotbox

Lake McKenzie

Lake McKenzie

mein schwarzer Bruder Josh

Die ganze Gruppe nochmal

Letzter Sunset in Rainbow

Friday, 6 November 2015

Whitsunday Islands

Good morning in the morning, meine Freunde!
Am Mittwoch ging es relativ früh zum Segeltrip auf die Whitsunday Islands. Auf dem Boot angekommen, haben wir uns erstmal gewundert wie wenig Deutsche an Bord sind. Ganz Airlie Beach (da wo wir auf das Boot gegangen sind) ist voll mit Deutschen. Das ist echt nicht mehr schön. Naja zumindest war es eine ziemlich bunte Mischung. Franzosen, Holländer, Schweden, Dänen, Deutsche, ein Australier, Engländer, Iren usw. Zumindest war das Segelboot an sich sehr sehr cool. Es war zwar relativ alt, dafür hatte es aber irgendwie ziemlich viel Stil. Die Crew war sehr nett und alles hat von Anfang an gestimmt. Das Wetter wurde passend zum Trip auch gut, also konnte uns nichts mehr im Wege stehen. Außer, dass unser Bett (das wir mit 2 anderen geteilt haben) direkt neben dem Motor war und es dementsprechend sehr heiß in dem Raum war. Dazu aber gleich mehr.
Am ersten Tag stand dann nichts mehr auf dem Plan außer raus aufs Meer fahren, einen Punkt zum schlafen ansteuern und ein Bisschen in großer Runde trinken. Außerdem gab es ein ziemlich leckeres Barbecue, was uns nach den Unmengen an Nudeln in den letzten Tagen ziemlich gelegen kam. Wir leben nämlich etwas auf Sparflamme momentan und suchen nach Jobs. Die anderen Beiden haben es etwas nötiger. (!!!) Kurzer Einwand beim Schreiben: Ich schreibe jetzt grade, da ruft jemand aus Samuels Familie an, der in Brisbane wohnt und sagt wir können sicher in Brisbane noch arbeiten. JACKPOT (!!!). Weiter im Text: Die erste Nacht habe ich einigermaßen überstanden. Die Hälfte habe ich unten geschlafen bis es um 3 Uhr nachts so warm war, dass ich aufs Deck gewechselt bin und den Rest bis 6:30 Uhr unter dem unfassbaren Sternenhimmel verbracht habe. Die Crew hat Isomatten ausgelegt, weswegen dann ca. 5-10 Leute im Freien geschlafen haben. Sehr sehr nettes Erlebnis.
Naja am nächsten Tag wurden die ca. 25 Leute an Bord um 6:30 Uhr aus dem Schlaf gerissen und mit einem leckeren Frühstück geweckt. Nach Ewigkeiten mal wieder Obst und dann direkt einen ganzen Obstsalat zum Frühstück. Unfassbar für einen Backpacker! Nach dem Frühstück fuhren wir zum Whitehaven Beach, der laut der Crew unter den Top 3 der schönsten Orte der Welt ist. Kann ich nur bestätigen! Der Sand ist wirklich komplett weiß und fein wie Mehl. So etwas habe ich noch nie gesehen. Und das noch in Verbindung mit dem glasklaren Wasser.. wirklich wunderschön! Wir haben einen Lemon Shark (gelber kleiner Hai) gesehen, einige Rochen und natürlich die unfassbare Aussicht auf die Whitsunday Islands. Ihr merkt schon, ich weiß gar nicht mehr wohin mit den ganzen Superlativen.
Nach diesem unvergesslichen Erlebnis kam das nächste: Schnorcheln! Ausgestattet ging es in die wunderschöne Unterwasserwelt von den Whitsunday Islands. Wieder mal einmalig. So viele Korallen, kleine Fische, große Fische usw. Kaffee und Kuchen unterbrach uns kurz darauf vom nächsten Schnorchelspot, was sehr gelegen kam. Schnorcheln ist ganz schön anstrengend, man glaubt es kaum. Das zweite Schnorcheln gut überstanden, ging es wieder mal zu einer Bucht wo wir übernachten sollten. Zum Essen gab es zur Abwechslung Nudeln mit Bolognese...Aber immerhin mit Garlic Bread und leckerem Salat. Und dann kamen die Trinkspiele... Ich kann euch sagen, es war ziemlich ziemlich lustig. Wir saßen mit allen in der Runde und haben verschiedene Spiele gespielt. Ich habe nicht sonderlich viel getrunken, dafür musste ich aber mit einem Mädchen Klamotten tauschen. Und Michi auch. Ich sollte in Deutschland nur noch Hotpants mit einer Bluse tragen, die anderen haben es geliebt :-D. Und nein, ich habe leider kein Foto! Die Nacht habe ich dann genau andersrum verbracht. Erst an Deck bis es geregnet hat und dann den Rest unten in unserem Bett.
Heute stand dann nur noch ein recht langweiliger Schnorchelspot an, die Verabschiedung und gleich die Aftershow Party. Zufälligerweise war mal wieder ein Paderborner an Deck, der auf der gleichen Schule war mit einem Freund, mit dem ich das eine Semester eigentlich immer in der Uni war. Zufälle über Zufälle.
Alles in Allem muss ich sagen, dass ich Nichts bereut habe. Ich habe vielleicht die schönsten Orte meines Lebens gesehen. Wobei ich am Mittwoch schon auf Fraser Island gehe, vielleicht kann ich euch dann berichten, dass es dort noch schöner war. Aber das bleibt erstmal abzuwarten. Da das Internetcafe nur noch 15min auf hat, versuche ich zwar so viele Bilder wie möglich hochzuladen, es kann aber sein, dass ich die nächsten Tage noch einen Extraeintrag nur für Bilder mache.
Bis dahin wünsche ich erst mal allen ein schönes Wochenende. :-)

viele viele Korallen
Fische überall

Unterwasser Selfie
und noch ein Boot Selfie
Wir nannten sie Zebrafische
Whitehaven Beach

Dieses Wasser...
Leider sieht man nicht wie schön es wirklich war
Blick auf Whitsunday und den Whitehaven Beach
Booooooot
Camping in Airlie Beach