Sunday, 27 December 2015

Lamington National Park & Känguruwiese

...Wie gesagt war der nächste Tag für den Lamington National Park geplant. Der sollte nicht all zu weit weg von unserer Route liegen und ich hatte einiges gutes darüber gelesen im Internet. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt, aber davon wollten wir uns nicht abhalten lassen und sind mit der Hoffnung losgefahren, dass es dort dann vielleicht besser ist. Der Weg war schon mal ziemlich anspruchsvoll für unseren Van und nach 60min kurverei durch die Berge waren wir dann endlich am Ziel. Leider hatte das hoffen nichts gebracht, denn es hat immer noch geregnet. Naja, egal. Erst mal informiert über die Wanderwege und dann doch dazu entschlossen erst mal einfach loszugehen. Und dann sind wir 2-3 Stunden durch den Lamington National Park gelaufen, haben den Regenwald mal gesehen, ein paar schöne Aussichten und einen Blutegel abgestaubt. All zu viel darüber gibt es nicht zu schreiben. Aber der Regenwald war schon beeindruckend, besonders der Blick von oben drauf. Also es war sehr grün kann ich auf jeden Fall sagen. Als wir zurück waren haben wir noch einen Kaffee getrunken und uns dann wieder auf den Weg Richtung Melbourne gemacht. Bis dahin waren es aber noch über 2.000km...
Wir haben uns vorher ausgerechnet, dass wir circa 400-500km am Tag fahren sollten, damit wir noch genug Zeit in Melbourne haben bevor wir den Van abgeben und trotzdem nicht all zu viel am Stück fahren müssen. Unser nächstes Ziel war dann schon Morisset knapp 150km vor Sydney aus unserer Sicht. Wir hatten schon desöfteren im Hostel von einer Känguruwiese dort gehört, wo man umsonst Kängurus streicheln und mit ihnen Fotos machen kann. Circa 100km vor Morisset haben wir uns einen freien Campingspot gesucht und uns mit Johanna, einer Freundin aus Sydney, für den morgigen Tag verabredet. Die Duschen am Campingspot kamen uns mal wieder sehr gelegen.. Also morgens noch 100km gefahren, in Morisset etwas gefrühstückt, Johanna abgeholt und ab in den Park. Und ich war sooooooo begeistert. Erst haben wir die Kängurus gar nicht gefunden. Aber als wir sie dann entdeckt hatten und die Bock auf Möhren gekriegt haben, war es sooo geil. Diese Tiere sind einfach so zutraulich, so friedlich und einfach witzig wie sie einen immer angucken. Unfassbares Erlebnis. Wobei bei Cookies muss man aufpassen, die lieben sie ziemlich und dann kann man auch mal angesprungen werden :-D. Und einen kleinen Kängurukampf haben wir auch mitgekriegt aber Samu hat das sehr verantwortungsbewusst geschlichtet. Der weiß mit denen umzugehen. Und ich muss mich bei diesem einen Känguru bedanken für das beste Selfie, das ich jemals gemacht habe :-D
Also wie man sicherlich hört, hat es mir da ziemlich gut gefallen. Stand 28.12 jetzt fahren wir da in 2 Tagen auch nochmal hin mit Freunden aus Sydney.
Und dann ging es auch schon weiter in die Hauptstadt Canberra, die eigentlich vorher gar nicht auf dem Plan stand...

Regen in Lamington

Regenwaaald

Viel, viel Wald



unterwegs
Danke für dieses Bild, Bruder
Herr der Kängurus

Friday, 25 December 2015

Surfers Paradise & Brisbane

...Am nächsten Tag stand dann der Weg von Byron Bay nach Brisbane an. Da wir uns aber erst am Freitag mit Jule treffen konnten, haben wir uns dafür entschieden, uns ein wenig an der Goldcoast zwischen Byron Bay und Brisbane aufzuhalten. Also haben wir uns Surfers Paradise für einen Zwischenstopp am Tag entschieden. Was uns überrascht hat, ist, dass Surfers Paradise selbst eine richtige Skyline hat und gar nicht so klein ist wie wir dachten. Das ist auch so mit das coolste an Surfers. Am Donnerstag war auch nicht so schönes Wetter aber wir dachten uns, wenn wir schon mal in Surfers Paradise sind, müssen wir auch an den Strand gehen. Samu und Michi sind auch ins Wasser gegangen aber mir war es nicht warm genug dafür. Wir haben dann ein paar Stunden am Strand verbracht und sind dann noch zu McDonalds gegangen und haben (wie das Backpacker nun mal tun) am Strand eine gratis Dusche abgestaubt. Mir ist übrigens nicht ganz klar, wie die Stadt zu dem Namen Surfers Paradise gekommen ist. All zu viele Surfer waren an dem Tag nicht am Strand. Aber was solls, auf jeden Fall haben wir Surfers Paradise auch mal gesehen.
Nach dem Zwischenstopp haben wir noch ein paar Kilometer bis Brisbane gemacht, um dann 50km vor Brisbane auf einem freien Campingplatz zu übernachten. Diese Campingplätze haben uns schon so viel Geld erspart. God bless Australia! Naja, für Freitag hatten wir uns dann um halb 11 mit Jule und einer Freundin von ihr in Brisbane an der Lagune verabredet. Wir hätten nur niemals erwartet, wie schwierig es ist mit dem Van in einer Großstadt einen Parkplatz zu finden. In Cairns war es einfach und in Sydney standen wir ununterbrochen vor unserem Warehouse. Jedes Parkhaus in Brisbane war viel zu klein für unseren Hi-Top-Campervan. Als wir dann dachten, wir hätten eins gefunden, gehörte das zu einer High School. Glück im Unglück: Ein Mann hat uns darauf hingewiesen, woraufhin wir ihm unser Problem erklärten. Er hat dann einfach gesagt, wir können uns vor seine Firma stellen bis wir wieder zurückkommen. Da war eigentlich absolutes Halteverbot, aber wir haben dann einen Zettel gekriegt und direkt neben der Lagune war es auch noch. Jackpot! Also ab in die Lagune und so dahingebrutzelt. Es war so unfassbar heiß an dem Tag, aber die Lagune war perfekt dafür. Einfach wie ein riesen Freibad mitten in der Stadt. Die Mädels mussten dann irgendwann wieder los, weil die als Au-Pair arbeiten. Wir haben uns dann dafür entschieden, einzukaufen, wieder zu dem Campingplatz von der letzten Nacht zu fahren und am nächsten Tag in alter Frische uns auf den Weg nach Melbourne zu machen. Natürlich haben wir abends wieder Deutsche auf dem Platz kennengelernt. Ein paar Münsteraner (Preussen-Fans, Papa), Baden-Würtenberger und Berliner. Wir haben ein Bisschen was getrunken, aber sind dann auch relativ zeitig ins Bett, damit wir morgens fit für den Lamington National Park sind. Fortsetzung folgt...

Surfers Paradise

Straaaand

Nochmal danke, Jan! #lebensretter

RED Clothing auch mal wieder promotet in Brisbane


in der Lagune

Lage zu Gast in Brisbane

Tuesday, 22 December 2015

Arbeit, Arbeit & Byron Bay

Heeeeey mich gibt's auch noch!
Also, wo war ich stehen geblieben? Vor unseren zwei Wochen Arbeit glaube ich. Die Zeit kann ich auch recht kurz zusammenfassen. Wir haben in unserem Van direkt auf dem Parkplatz vor dem Lager wo wir gearbeitet haben, gewohnt. Der Chef hat uns das erlaubt und der Arbeitsweg war dadurch nur 20sek für uns, was ziemlich gut war. Naja, zumindest haben wir jeden Tag um 6:30 morgens angefangen zu arbeiten und um 16 Uhr hatten wir Feierabend. Meist sind wir dann noch nach Sydney in die Stadt zu unserem alten Hostel gefahren oder haben uns mit Freunden irgendwo getroffen. Einen Abend waren wir bei unserem englischen Arbeitskollegen, samstags waren wir einmal mit unseren ganzen Arbeitskollegen ein Bisschen feiern und am letzten Abend in Sydney waren wir dann nochmal bei einem australischen Arbeitskollegen eingeladen. Bei dem Engländer wurden wir auch direkt am 25.12. zum großen Weihnachtsessen eingeladen. Auf jeden fall ist das wichtigste, dass wir zwei Wochen gearbeitet haben und die Beiden wieder Geld auf ihren Konten haben.
Soooo am Freitag konnten wir dann endlich losfahren um unseren Roadtrip zu beenden! Weil uns kleine Fahrten am Stück zu langsam sind, sind wir mal wieder von 21 Uhr bis 6 Uhr morgens durchgefahren. Bzw Samu ist acht Stunden gefahren und ich eine. Der Typ ist völlig schmerzfrei. Am Ende waren wir dann aber doch so gerädert, dass wir entschieden haben, lieber einen freien Campingplatz 100km vor Byron Bay aufzusuchen. Als wir grade am frühen Morgen auf den Campground fahren wollen, schon wieder die erste positive Überraschung. Die Kängurus haben uns schon erwartet und wollten vor lauter Freude über uns gar nicht von der Straße. Da brauch man sich echt nicht zu wundern, warum so viele überfahren werden. Wenn man nicht grad 10cm vor denen ist, bewegen die sich kein Stück. Also haben wir von 6 Uhr bis 12 Uhr noch geschlafen und ich bin dann die letzten 100km bis nach Byron Bay gefahren.
Byron Bay ist einfach eine Hippie Stadt. Alle Menschen tragen bunte Klamotten, Rastas und leben komplett ihren Reggea-Bob Marley-Lifestyle. Jede Menge Menschen am surfen und man hat das Gefühl, die ganze Stadt hätte gute Laune. Wir haben dann von einem großen Hostel namens Arts Factory gehört, wo man auch relativ günstig mit dem Campervan stehen und schlafen kann. Natürlich hatten die am Samstag nachmittag nichts mehr frei, weswegen wir einen etwas teureren Campingplatz in der Nähe genommen haben. Am nächsten Tag haben wir dann erst mal einen Strandtag eingelegt nach der Zeit in Sydney ohne Zeit für Strand. Also so große Wellen habe ich noch nie in meinem Leben gesehen. Die waren so unfassbar groß, in Sydney hätten die da schon längst den Strand gesperrt. Aber es war sehr sehr lustig. Abends haben wir dann noch etwas gegessen und dann auch zum Glück einen Platz in der Arts Factory bekommen, wo wir noch den restlichen Abend verbracht haben. Schlauerweise haben wir uns morgens um unseren Surfkurs gekümmert und den direkt für den nächsten Tag gebucht.
Morgens sind wir mit einem Shuttle Bus von der Surfschule abgeholt worden und wurden zu einer Bucht gebracht. Nach den Einweisungen durften wir ins Wasser und unser Glück versuchen. Eigentlich hatte ich damit gerechnet, mich völlig blöd anzustellen und das dieses eine Mal auszuprobieren und danach mein Surfboard wieder an den Nagel zu hängen :-D. Aber erstaunlicher Weise war genau das Gegenteil der Fall. Nach einigen Versuchen stand ich auf dem Brett und es hat echt mega viel Spaß gemacht. Es wurd immer besser und genau an dem Punkt, wo man dann schon recht sicher wurde, war der Kurs leider schon wieder vorbei. Deswegen werde ich auf jeden Fall in meiner restlichen Zeit in Australien nochmal irgendwo surfen. Außer den Haien spricht eigentlich nichts dagegen... Nach dem Kurs waren wir so dermaßen gerädert, dass wir nur noch eine Pizza gegessen haben und uns dann entspannt in den Van gelegt haben.
Vor dem Surfkurs haben wir uns noch um eine Tagestour für den nächsten Tag mit dem Party-Bus nach Nimbin gekümmert. Wenn ich Byron Bay als Hippie Stadt beschrieben habe, weiß ich nicht wie ich Nimbin noch beschreiben soll. Also Nimbin ist im Prinzip nur eine Straße mitten im Urwald, wo im Prinzip alles legal ist. Es leben noch ziemlich viele Aborigines da und allgemein ist die ganze Stadt circa 10 Jahre in der Zeit zurück. Und da ist wirklich jeder Laden bunt, jeder Mensch läuft mit bunten Sachen und Rastas rum. Also das muss man wirklich mal gesehen haben. Inbegriffen in der Tour war der super luxoriöse Bus, der Tourguide, der völlig zu war und ein Barbecue am Mittag. Achja, und die Rückenschmerzen von der Fahrt waren auch gratis. Aber es war ein ziemlich lustiger Tag, die Tourguides in Australien sind einfach alle so verrückt, dass jede Tour ziemlich witzig ist. Gestern stand dann abends nach dem Trip nicht mehr viel an, außer die obligatorische Pizza von Dominos am Abend.
Heute machen wir noch einen Beachwalk zum Leuchtturm, weil wir gehört haben, dass man das in Byron Bay auf jeden Fall machen muss. Und danach geht es weiter Richtung Brisbane. Heute wollen wir an irgendeinem schönen Ort einen freien Campingplatz finden und die Planung für Donnerstag steht noch nicht ganz. Freitag treffe ich mich mit einer Freundin aus Lage, die in Brisbane wohnt und lasse mir mal ein wenig die Stadt zeigen. Und ab Samstag geht es dann 2.000km nach Melbourne runter inklusive einige schöne Nationalparks hoffentlich. Fortsetzung der anderen Tage folgt..

Kakadu in der City ganz normal

In Sydney haben wir mal wieder richtig gezaubert
Feiern mit den Warehouse-Kollegen
Anthony und ich hatten Spaß
hast du schön gemacht, Samu
Abschiedsselfie mit Alex
Surferboooooy
Fahrt nach Nimbin
Picknick-Spot auf dem Weg nach Nimbin


 
Leuchtturm in Byron Bay
Byron Bay am Leuchtturm
und nochmals der Leuchtturm mit Blick auf Byron
 

Monday, 14 December 2015

Kurze Info

Hey, ich melde mich auch mal wieder. Falls irgendwer hier Posts vermisst: Wir beenden grad unseren Roadtrip und haben nicht allzu viel Zeit für WLAN Spots, wo ich meine Bilder hochladen könnte. Aber am 22. Dezember ziehen wir in Sydney in unsere neue Wohnung ein und dann wird das alles nachgeholt. Ich hoffe ihr haltet es noch aus ;-). Bis denne!