Tuesday, 22 December 2015

Arbeit, Arbeit & Byron Bay

Heeeeey mich gibt's auch noch!
Also, wo war ich stehen geblieben? Vor unseren zwei Wochen Arbeit glaube ich. Die Zeit kann ich auch recht kurz zusammenfassen. Wir haben in unserem Van direkt auf dem Parkplatz vor dem Lager wo wir gearbeitet haben, gewohnt. Der Chef hat uns das erlaubt und der Arbeitsweg war dadurch nur 20sek für uns, was ziemlich gut war. Naja, zumindest haben wir jeden Tag um 6:30 morgens angefangen zu arbeiten und um 16 Uhr hatten wir Feierabend. Meist sind wir dann noch nach Sydney in die Stadt zu unserem alten Hostel gefahren oder haben uns mit Freunden irgendwo getroffen. Einen Abend waren wir bei unserem englischen Arbeitskollegen, samstags waren wir einmal mit unseren ganzen Arbeitskollegen ein Bisschen feiern und am letzten Abend in Sydney waren wir dann nochmal bei einem australischen Arbeitskollegen eingeladen. Bei dem Engländer wurden wir auch direkt am 25.12. zum großen Weihnachtsessen eingeladen. Auf jeden fall ist das wichtigste, dass wir zwei Wochen gearbeitet haben und die Beiden wieder Geld auf ihren Konten haben.
Soooo am Freitag konnten wir dann endlich losfahren um unseren Roadtrip zu beenden! Weil uns kleine Fahrten am Stück zu langsam sind, sind wir mal wieder von 21 Uhr bis 6 Uhr morgens durchgefahren. Bzw Samu ist acht Stunden gefahren und ich eine. Der Typ ist völlig schmerzfrei. Am Ende waren wir dann aber doch so gerädert, dass wir entschieden haben, lieber einen freien Campingplatz 100km vor Byron Bay aufzusuchen. Als wir grade am frühen Morgen auf den Campground fahren wollen, schon wieder die erste positive Überraschung. Die Kängurus haben uns schon erwartet und wollten vor lauter Freude über uns gar nicht von der Straße. Da brauch man sich echt nicht zu wundern, warum so viele überfahren werden. Wenn man nicht grad 10cm vor denen ist, bewegen die sich kein Stück. Also haben wir von 6 Uhr bis 12 Uhr noch geschlafen und ich bin dann die letzten 100km bis nach Byron Bay gefahren.
Byron Bay ist einfach eine Hippie Stadt. Alle Menschen tragen bunte Klamotten, Rastas und leben komplett ihren Reggea-Bob Marley-Lifestyle. Jede Menge Menschen am surfen und man hat das Gefühl, die ganze Stadt hätte gute Laune. Wir haben dann von einem großen Hostel namens Arts Factory gehört, wo man auch relativ günstig mit dem Campervan stehen und schlafen kann. Natürlich hatten die am Samstag nachmittag nichts mehr frei, weswegen wir einen etwas teureren Campingplatz in der Nähe genommen haben. Am nächsten Tag haben wir dann erst mal einen Strandtag eingelegt nach der Zeit in Sydney ohne Zeit für Strand. Also so große Wellen habe ich noch nie in meinem Leben gesehen. Die waren so unfassbar groß, in Sydney hätten die da schon längst den Strand gesperrt. Aber es war sehr sehr lustig. Abends haben wir dann noch etwas gegessen und dann auch zum Glück einen Platz in der Arts Factory bekommen, wo wir noch den restlichen Abend verbracht haben. Schlauerweise haben wir uns morgens um unseren Surfkurs gekümmert und den direkt für den nächsten Tag gebucht.
Morgens sind wir mit einem Shuttle Bus von der Surfschule abgeholt worden und wurden zu einer Bucht gebracht. Nach den Einweisungen durften wir ins Wasser und unser Glück versuchen. Eigentlich hatte ich damit gerechnet, mich völlig blöd anzustellen und das dieses eine Mal auszuprobieren und danach mein Surfboard wieder an den Nagel zu hängen :-D. Aber erstaunlicher Weise war genau das Gegenteil der Fall. Nach einigen Versuchen stand ich auf dem Brett und es hat echt mega viel Spaß gemacht. Es wurd immer besser und genau an dem Punkt, wo man dann schon recht sicher wurde, war der Kurs leider schon wieder vorbei. Deswegen werde ich auf jeden Fall in meiner restlichen Zeit in Australien nochmal irgendwo surfen. Außer den Haien spricht eigentlich nichts dagegen... Nach dem Kurs waren wir so dermaßen gerädert, dass wir nur noch eine Pizza gegessen haben und uns dann entspannt in den Van gelegt haben.
Vor dem Surfkurs haben wir uns noch um eine Tagestour für den nächsten Tag mit dem Party-Bus nach Nimbin gekümmert. Wenn ich Byron Bay als Hippie Stadt beschrieben habe, weiß ich nicht wie ich Nimbin noch beschreiben soll. Also Nimbin ist im Prinzip nur eine Straße mitten im Urwald, wo im Prinzip alles legal ist. Es leben noch ziemlich viele Aborigines da und allgemein ist die ganze Stadt circa 10 Jahre in der Zeit zurück. Und da ist wirklich jeder Laden bunt, jeder Mensch läuft mit bunten Sachen und Rastas rum. Also das muss man wirklich mal gesehen haben. Inbegriffen in der Tour war der super luxoriöse Bus, der Tourguide, der völlig zu war und ein Barbecue am Mittag. Achja, und die Rückenschmerzen von der Fahrt waren auch gratis. Aber es war ein ziemlich lustiger Tag, die Tourguides in Australien sind einfach alle so verrückt, dass jede Tour ziemlich witzig ist. Gestern stand dann abends nach dem Trip nicht mehr viel an, außer die obligatorische Pizza von Dominos am Abend.
Heute machen wir noch einen Beachwalk zum Leuchtturm, weil wir gehört haben, dass man das in Byron Bay auf jeden Fall machen muss. Und danach geht es weiter Richtung Brisbane. Heute wollen wir an irgendeinem schönen Ort einen freien Campingplatz finden und die Planung für Donnerstag steht noch nicht ganz. Freitag treffe ich mich mit einer Freundin aus Lage, die in Brisbane wohnt und lasse mir mal ein wenig die Stadt zeigen. Und ab Samstag geht es dann 2.000km nach Melbourne runter inklusive einige schöne Nationalparks hoffentlich. Fortsetzung der anderen Tage folgt..

Kakadu in der City ganz normal

In Sydney haben wir mal wieder richtig gezaubert
Feiern mit den Warehouse-Kollegen
Anthony und ich hatten Spaß
hast du schön gemacht, Samu
Abschiedsselfie mit Alex
Surferboooooy
Fahrt nach Nimbin
Picknick-Spot auf dem Weg nach Nimbin


 
Leuchtturm in Byron Bay
Byron Bay am Leuchtturm
und nochmals der Leuchtturm mit Blick auf Byron
 

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