...Eigentlich hatten wir uns ja ursprünglich dafür entschieden, einige Nationalparks uns auf dem Weg anzugucken bis nach Melbourne. Irgendwie hat uns dann die Tage aber doch Morisset und Canberra mehr angesprochen. Wir wollten uns zumindest mal die Hauptstadt angucken. Niemand verliert beim Planen des Ostküsten-Trips irgendein Wort über Canberra oder es wird generell als langweilig eingestuft. Also wollten wir uns selbst ein Bild machen und das Kriegs-Denkmal und das Parlamentsgebäude klang gar nicht so unspannend. Also sind wir abends nach Morisset noch bis nach Canberra gefahren. Nach einer nervigen Suche nach Mecces haben wir einen freien Campingplatz direkt am Anfang von Canberra gefunden. Also eigentlich war es einfach ein Autobahnparkplatz aber man durfte dort schlafen. Morgens wollten wir uns das dann alles im Hellen genauer betrachten.
Als Erstes stand das Parliament House auf dem Plan. Sehr sympathisch war schon mal, dass man dort kostenlos parken durfte, genau wie am War Memorial auch. Das ganze Regierungsviertel an sich ist auf jeden Fall sehr beeindruckend. Im Parliament House sind wir eine Runde gegangen, haben uns die Säle und alles angeschaut und sind dann noch aufs Dach gefahren, von wo man auf ganz Canberra gucken kann. Canberra ist allerdings nur knapp so groß wie Bielefeld glaube ich.
Das war zumindest schon mal ganz interessant. Danach ging es dann rüber zum War Memorial. Und das ist auch definitiv das Highlight in Canberra. Da haben sich die Australier mal richtig Mühe gegeben. Die ganze Historie des 1. und 2. Weltkrieges war dort aufgeführt mit unfassbar vielen alten Sachen, die entweder noch aus dem Krieg selbst oder nachgebildet waren. Das alles dann noch etwas spezialisiert auf die Rolle der Australier dort. Sehr interessant, beeindruckend, aber auch traurig. Einzelne Szenen aus dem Krieg wurden in 3D mit Figuren nachgebildet, dass es täuschend echt aussah. Leider kann man gar nicht so sehr viel erzählen dazu. Ich habe nicht all zu viele Fotos gemacht, da ich es etwas unpassend fand. Die Asiasten haben da natürlich mal wieder gar keinen Scham. Eine ältere Asiatin hat vor jeder dieser 3D-Szenen ein Selfie gemacht. Aber naja... Zumindest haben wir uns überlegt, nachmittags noch einige Kilometer zu machen, damit wir uns die letzten Tage nicht abhetzen müssen.
Also haben wir uns einen schönen freien Platz in einer kleinen Stadt (Name vergessen) gesucht. Dort haben wir uns noch Nudeln gekocht und sind auch relativ früh schlafen gegangen. Morgens haben wir einige Meter von uns entfernt Deutsche getroffen, die auch nach Melbourne runter wollten. Zwei aus Bayern mal wieder...Dann haben wir erst noch zusammen gefrühstückt und rumgesessen und sind schließlich zusammen weitergefahren. Leider lag auf dem schnellsten Weg von Canberra nach Melbourne kein National Park mehr auf dem Weg, für den es sich nochmal gelohnt hätte. Deswegen sind wir, nachdem wir schon den halben Tag auf dem Campingplatz vertrödelt hatten, wieder circa 200-300km weiter gefahren und wollten nur ein paar Bier trinken. Auf dem BP Truckstop angekommen, hatten Dominik und Lukas allerdings etwas mehr Bier und noch Wein. Dementsprechend haben wir etwas mehr getrunken an dem Abend.. Und am nächsten Tag ging es schon weiter nach Melboooooourne!
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| Weg nach Canberra |
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| 7.000km Marke geknackt |
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| Paliament House |
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| nochmals von etwas näher |
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| sehr schön... |
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| auf dem Rooftop |
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| Blick auf Canberra |
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| Das War-Memorial |
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| Vor dem War-Memorial |
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| Diese 3D-Ausstellungen sind gemeint |
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| Kleine Backpackerparty |
Ich finde Deinen Respekt am War Memorial sehr beeindruckend. 👍🏼
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